Risikohinweise

Risikohinweise

 

a.              Risiken bezüglich Anleihen

Anleihen (Schuldverschreibungen) sind Wertpapiere, in denen sich der Emittent dem Investor gegenüber zur Verzinsung des erhaltenen Kapitals und zu dessen Rückzahlung gemäß Anleihebedingungen verpflichtet.

Es besteht das Risiko, dass der Schuldner seinen Verpflichtungen nicht oder nur teilweise nachkommen kann, zum Beispiel bei Zahlungsunfähigkeit. Eine Anlageentscheidung muss daher die Bonität des Schuldners berücksichtigen. Der teilweise oder vollständige Verlust des eingesetzten Kapitals kann eintreten, wenn der Emittent der Anleihe wirtschaftlich nicht mehr in der Lage ist, die Zinsen zu zahlen oder das aufgenommene Kapital zurückzuzahlen (Totalverlustrisiko). Anlagen in diese Produkte sind keine Bankeinlagen und sind nicht durch Einlagensicherung gesichert. Je höher die Verzinsung, desto höher ist wahrscheinlich das Risiko einer Anleihe (Risikoprämie).

Wird die Anleihe bis zum Laufzeitende gehalten, erhalten Kunden bei Tilgung den in den Anleihebedingungen versprochenen Tilgungserlös. Bei Verkauf vor Laufzeitende, soweit ein solcher Verkauf möglich ist, erhalten Kunden den Marktpreis (Kurs). Dieser richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Der Wert der Anlagen unterliegt damit den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments führen können.

Die von AHP vermittelten Anleihen werden nicht in jedem Fall auf einem öffentlichen, organisierten Zweitmarkt gehandelt werden. Sofern der Emittent nicht beabsichtigt, die Anleihe zum Handel in den Freiverkehr oder regulierten Markt einzubeziehen, besteht das Risiko, dass ein Verkauf der Anleihen später nicht oder nur zu wirtschaftlich unattraktiven Preisen möglich sein wird. Die Anleihe muss in diesem Fall unter Umständen bis zur Tilgung gehalten werden, sodass das angelegte Kapital bis zum Ende der Laufzeit gebunden ist.

Auch wenn Anleihen auf einem organisierten Zweitmarkt gehandelt werden, kann die Handelbarkeit von verschiedenen Faktoren negativ beeinflusst werden (z. B. Emissionsvolumen, Restlaufzeit, Börsenusancen, Marktsituation), sodass möglicherweise kurzfristig keine Gelegenheit zum Verkauf besteht.

Der Kurs von festverzinslichen Anleihen wird fallen, wenn die Zinsen für Alternativanlagen mit vergleichbaren Laufzeiten steigen, da keine Anpassung des Anleihezinses bei steigenden Kapitalmarktzinsen erfolgt. Wenn infolgedessen der Kurs der Anleihe unter den Ausgabewert fällt, erhalten Anleger, die zu diesem Zeitpunkt ihre Anleihen verkaufen, unter Umständen ihr eingesetztes Kapital nicht voll zurück. Auch eine Veränderung der Schuldnerbonität kann Auswirkungen auf den Kurs der Anleihe haben.

Aus Vergangenheitswerten lässt sich nicht auf die zukünftige Wertentwicklung eines Wertpapiers schließen. Soweit Anleihen vermittelt werden, die nicht in EURO notieren, besteht ein zusätzliches Risiko aufgrund der Wechselkursentwicklung.

Der Anleger muss aufgrund von Geschäften mit den betreffenden Instrumenten möglicherweise finanzielle und sonstige Verpflichtungen einschließlich Eventualverbindlichkeiten übernehmen, die zu den Kosten für den Erwerb der Finanzinstrumente hinzukommen.

 

b.             Risiken bezüglich des jeweiligen Emittenten

Der Zeichner eine Anleihe trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung des jeweiligen Emittenten. Es besteht das Risiko, dass dem Emittenten in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen und den (verbrieften) Rückzahlungsanspruch zu erfüllen. Der wirtschaftliche Erfolg der zukünftigen Geschäftstätigkeit eines Emittenten und der Erfolg finanzierter Projekte können nicht vorhergesehen werden. Der Emittent kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

Der Emittent kann zahlungsunfähig werden oder in Überschuldung geraten. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn der Emittent geringere Einnahmen und/oder höhere Ausgaben als erwartet zu verzeichnen hat oder wenn er eine etwaig erforderliche Anschlussfinanzierung nicht einwerben kann. Die Insolvenz des Emittenten kann zum Verlust des Investments des Anlegers und der Zinsen führen, da der Emittent in der Regel keinem Einlagensicherungssystem angehört.

Verschiedene Risikofaktoren können die Fähigkeit eines Emittenten beeinträchtigen, seinen Verpflichtungen aus der Anleihe nachzukommen. Dies können insbesondere Risiken aus der Durchführung finanzierter Immobilienprojekte oder aus dem Zustand finanzierter Immobilienobjekte sein. Geplante Projekte könnten komplexer sein als erwartet. Es könnten unerwartete und/oder höhere Umsetzungsrisiken auftreten und/oder Geschäftsprozesse mit mehr Aufwand und Kosten verbunden sein als erwartet. Es könnten Planungsfehler oder Mängel in Bestandsobjekten zutage treten oder Vertragspartner des Emittenten könnten mangelhafte Leistungen erbringen. Erforderliche Genehmigungen könnten nicht erteilt werden. Es könnten unbekannte Umweltrisiken oder Altlasten bestehen. Es könnte zu Verzögerungen im geplanten Projektablauf und/oder zu Problemen bei der Erzielung von Einnahmen bzw. Einsparungen in der geplanten Höhe oder zum geplanten Zeitpunkt kommen. Ein etwaiger Versicherungsschutz könnte sich als nicht ausreichend erweisen. Die rechtlichen Anforderungen könnten sich verändern und dadurch könnten Änderungen oder zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden, was zu Mehrkosten und/oder zeitlichen Verzögerungen führen könnte. Bei Leistungen, die Dritten gegenüber erbracht werden, könnten diese Gewährleistungsansprüche geltend machen, ohne dass der Emittent Regressansprüche gegen eigene Zulieferer durchsetzen kann.

Zum anderen kann auch die allgemeine Geschäftstätigkeit des jeweiligen Emittenten mit Risiken verbunden sein, wie marktbezogene Risiken (z.B. Nachfrage- und Absatzrückgang; Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenzen von Kunden; Kostenerhöhungen und Kapazitätsengpässe auf Beschaffungsseite; politische Veränderungen; die Entwicklung der Energiepreise; Zins- und Inflationsentwicklungen; Länder- und Wechselkursrisiken; Veränderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit des Emittenten) und unternehmensbezogene Risiken (z. B. Qualitätsrisiken; Produktmängel; Finanzierungs- und Zinsänderungsrisiken; Risiken aus Marken und Schutzrechten; Abhängigkeit von Partnerunternehmen, Schlüsselpersonen und qualifiziertem Personal; Risiken aus Rechtsstreitigkeiten, unzureichendem Versicherungsschutz, aus der Gesellschafter- und/oder Konzernstruktur, aus der internen Organisation, aus Vermögensbewertungen und Steuernachforderungen).

Diese und/oder weitere Risiken könnten sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Emittenten auswirken. Dem Emittenten könnten infolgedessen in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen und den (verbrieften) Rückzahlungsanspruch zu erfüllen.

Der jeweilige Emittent wird möglicherweise weitere Fremdkapitalfinanzierungen in Anspruch nehmen und daher Verpflichtungen eingehen, die (unabhängig von seiner Einnahmesituation) zusätzlich zu den Forderungen der Anleihe-Investoren zu bedienen sind und möglicherweise früher fällig werden.

Weiterhin können Prognoserisiken hinsichtlich der zukünftigen Marktentwicklung, des Verlaufs von Projekten, der Kosten für die Durchführung von Projekten und erzielbaren Erträge bestehen.

Bisherige Markt- oder Geschäftsentwicklungen sind keine Grundlage oder Indikator für zukünftige Entwicklungen.

Investoren sollten gegebenenfalls die jeweiligen emissionsbezogenen Risikohinweise genau beachten.

 

c.              Risiken bei Investments über die Internetplattform immorocks.com

Die Spring Street GmbH (vertraglich gebundener Vermittler der AHP) betreibt die Internet-Finanzierungsplattform www.immorocks.com. Der Erwerb von Finanzinstrumenten und sonstige Investments, die über diese Plattform angeboten werden, sind mit Risiken verbunden und können zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

Die Nutzer der Plattform sollten ein Investment vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Vermögensverhältnisse und Anlageziele kritisch hinterfragen, bevor sie eine Investitionsentscheidung treffen. Sie sollten sich fachkundig beraten lassen und aus unabhängigen Quellen über die rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Folgen eines Investments informieren, wenn sie unsicher sind, ob sie Investments über die Internetplattform tätigen sollten. Investoren sollten in der Lage sein, einen Verlust des investierten Betrages wirtschaftlich zu verkraften.

Das auf der Plattform befindliche Angebot richtet sich ausschließlich an Nutzer, die ausreichend Erfahrung und Kompetenz haben, um die Risiken der angebotenen Investments zu verstehen und eigenverantwortlich Investmententscheidungen zu treffen. Nutzer sollten die ausführlichen Risikohinweise unter www.immorocks.com/risikohinweise sowie gegebenenfalls die investmentbezogenen Risikohinweise beachten, die in dem Prospekt enthalten sind, der vom jeweiligen Emittent erstellt worden ist.

Eine Anlageentscheidung kann bei einer prospektgebundenen Emission ausschließlich auf Grundlage der jeweils einschlägigen Wertpapierprospekte der Emittenten in ihrer jeweils gültigen Fassung getroffen werden. Diese Wertpapierprospekte sind die Grundlage für ein Investment. Sie enthalten ausführliche und vollständige Informationen zu den wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Einzelheiten sowie insbesondere auch zu den Risiken der Investition. Interessenten wird dringend empfohlen, vor Zeichnung eines Angebots den gesamten einschlägigen Wertpapierprospekt in seiner jeweils gültigen Fassung aufmerksam zu lesen.

Spring Street GmbH und AHP prüfen ein Angebot bzw. eine Angebotsaufforderung eines Emittenten nur nach formalen Kriterien, bevor das Angebot bzw. die Angebotsaufforderung auf der Internetplattform eingestellt wird. Spring Street GmbH und AHP geben bei Investments über die Plattform www.immorocks.com Investoren keine persönlichen Empfehlungen zum Erwerb von Finanzinstrumenten auf Grundlage einer Prüfung der persönlichen Umstände des jeweiligen Investors. Die persönlichen Umstände werden bei Investments auf der Plattform nur insoweit erfragt, wie dies im Rahmen der Anlagevermittlung gesetzlich vorgeschrieben ist, und lediglich mit dem Ziel, die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise zu erteilen, nicht aber mit dem Ziel, dem Investor eine persönliche Empfehlung zum Erwerb eines bestimmten Finanzinstruments auszusprechen.

Die auf der Internetplattform verfügbaren Informationen sind solche des jeweiligen Emittenten und stellen in keinem Fall eine Investitionsempfehlung seitens der Spring Street GmbH oder AHP dar. Spring Street GmbH und AHP beurteilen nicht die Bonität des Emittenten und übernehmen keine Gewähr für die von diesem zur Verfügung gestellten Informationen, insbesondere nicht für deren Wahrheitsgehalt, deren Vollständigkeit oder deren Aktualität. Eine fachkundige Beratung oder der Erwerb von Fachkenntnissen kann durch die auf der Plattform zur Verfügung gestellten Informationen nicht ersetzt werden.

 

d.             Risiken bezüglich des Investors

Dem Investor können im Einzelfall in Abhängigkeit von den individuellen Umständen weitere Vermögensnachteile entstehen, z.B. aufgrund von Steuernachzahlungen. Wenn der Investor die Summe des überlassenen Kapitals fremdfinanziert, indem er etwa einen privaten Kredit bei einer Bank aufnimmt, kann es über den Verlust des investierten Kapitals hinaus zur Gefährdung des weiteren Vermögens des Investors kommen. Das maximale Risiko des Investors besteht in diesem Fall in einer Überschuldung, die im schlechtesten Fall bis zur Privatinsolvenz des Investors führen kann. Dies kann der Fall sein, wenn bei geringen oder keinen Rückflüssen aus dem Finanzinstrument der Investors finanziell nicht in der Lage ist, die Zins- und Tilgungsbelastung aus seiner Fremdfinanzierung zu bedienen. 

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